Veranstaltungsberichte 2017

20.01.2017 - Jahreshauptversammlung - Protokoll
 

Am 20. Januar 2017, um 18 Uhr, begann unsere Jahreshauptversammlung für das Jahr 2016. Dazu trafen sich 17 Mitglieder und zwei Freunde des Vereins im Kuhstall im Heimatmuseum Erkner.

 

Der Vereinsvorsitzende Gerhard Ziebarth begrüßte die Teilnehmer und schlug sich zuerst als Versammlungsleiter vor, das wurde einstimmig bestätigt. Dann wurde die Tagessordnung, die fristgemäß mit der Einladung allen zugegangen war, vorgetragen und einstimmig bestätigt. Danach trug der Versammlungsleiter den Bericht über die Aktivitäten des Vereins 2016 vor, der Bericht liegt diesem Protokoll bei.

 

Dann erläuterte unser Kassenwart Katrin Klippstein den Kassenbericht 2016 vor, es sind keine wesentlichen Änderungen zum Vorjahr eingetreten. Wir besitzen ja ein Giro- und ein Sparkonto, auf den sehr geringen Ertrag des Sparkontos mussten wir 12 ct. Kapitalertragssteuer bezahlen. Katrin Klippstein schlug vor, beide Konten zu vereinen. Mit unserer letzten Steuererklärung, die wir ja alle drei Jahre abgeben müssen, ist uns wieder die Gemeinnützigkeit zugesprochen worden.

 

Tankred Schewe berichtete für die Revisionskommission, die Kommission attestierte dem Verein eine gute Arbeit und dem Kassenwart wurde die gute und gründliche Führung der Finanzen des Vereins bestätigt. Er schlug vor, die erhöhten Kontogebühren nicht so einfach  hinzunehmen, sie sind ja auf das Zehnfache gestiegen, sondern mit der Sparkasse einen Sondervertrag mit eingeschränktem Leistungsumfang zu machen, in dem nur das Nötigste enthalten ist. Die Revisionskommission empfahl dann den Vereinsvorstand und den Kassenwart für 2015 zu entlasten.

 

Dann wurden die drei Berichte durch den Versammlungsleiter zur Diskussion freigegeben.

 

Der Zusammenlegung unserer Konten wurde zugestimmt, der Vorsitzende muss das mit der Sparkasse regeln, da wird er auch gleich die Frage der erhöhten Kontogebühr ansprechen.

 

Eberhard Rüdiger wirbt um Helfer bei der Aufstellung und Betreuung der Krötenzäune in der  Gemeinde Grünheide.

 

Jochen Köplin-Fritsche wies darauf hin, dass die Salzlecken auf den Wiesenflächen bei Kienbaum immer noch da sind, ebenfalls der Jagdsitz auf der großen  Wiese. Dazu wurde erläutert, dass bei der letztjährigen Kontrolle der Mahd durch die UNB durch Frau Friedel zugesagt wurde, dass sie sich  von Amts wegen damit befassen wird, und dass diese Einrichtungen selbstverständlich dem FFH-Zustand entgegenstehen, und verschwinden müssen. Der Vorsitzenden wird bei Frau Friedel nachfragen, aber unabhängig davon wird Bernd Heuer mit dem zuständigen Oberförster Herrn Kleinschmitt sprechen, in der Hoffnung dass der dann  mit seiner amtlichen Autorität diesem Unfug ein Ende macht.

 

Nach der Diskussion führte der Versammlungsleiter die Abstimmung über die Entlastung des Vorsitzenden, des Stellvertretenden Vorsitzenden und des Kassenwarts durch, alle wurden einstimmig entlastet.

 

Dann trug der Versammlungsleiter die Vorschläge des Vorstandes für das Jahr 2016 vor, es sollen wieder sechs Sommerarbeitseinsätze und zwei im Winter sein, einer auf der Wiese bei Schmalenberg, wie im Vorjahr, und bei dem anderen wollen wir auf den beiden Trockenrasen unterhalb von Kienbaum die immer wieder anfliegenden Kiefernsämlinge entfernen.

 

Als Exkursionen ist geplant, eine Vogelstimmenexkursion im NSG Löcknitztal, eine botanische Exkursion, die wird uns diesmal in und um das Postluch führen, und eine  Exkursion „nach außen“ in die Groß Schauener Seenkette zur Sielmann-Stiftung. Dazu kommen der Fototag im November und die jetzt schon absolvierte Versammlung im Januar.

 

Dann wurde das Buffet für unseren Imbiss freigegeben, in diesem Jahr von der Firma Noack aus Freienbrink, und als alle versorgt waren haben wir den mittleren Teil der Fernsehserie „Sommer in Brandenburg“ gesehen, und uns erfreut an der Reportage aus dem Jahr 2015 über unseren Arbeitseinsatz auf der Succisa-Wiese und im Mühlenfließtal, wo Dominik Zak und sein Kollege für das IGB Untersuchungen an Mooren machen.

 

 

Bericht über unseren Fototag am 17. November  2017

 

Am Freitag, dem 17. November 2017 trafen wir uns zu unserem  Fototag im Heimatmuseum in Erkner im Kuhstall, wie immer war durch Herrn Hauer vom Museum alles gut vorbereitet.

 

Wir waren 13 Teilnehmer, davon 8 Vereinsmitglieder.       

 

Zuerst wurde der Film „Die Wiese“ vom bekannten Naturfilmer Jan Haft von 2006 gezeigt, ich hatte ihn schon 2007 bei uns gezeigt, aber er ist so gut, und betrifft ja auch vor allem unsere Arbeit des Erhalts von Wiesenflächen im Löcknitztal durch jährliche Mahd, dass er wieder auf reges Interesses traf.    

 

Dann habe ich Fotos von unserer diesjährigen Exkursion ins Postluch gezeigt, einschließlich der Vorexkursion die ich mit Bernd Ziebarth gemacht habe, da sah das Luch noch ganz anders aus: die Fruchtstände vom Wollgras waren noch flächig an den Pflanzen, und bei der eine Woche später stattfindenden Exkursion nach Regenfällen meist  schon abgefallen. Bei der Vorexkursion hatten wir einen Baummarder gesehen, offenbar ein Jungtier, das sich wunderbar fotografieren ließ.   

 

Aus meinem Fundus hatte ich einige Fotos aus den 80er Jahren rausgesucht, die zeigten wie wandlungsfähig so eine Moorlandschaft ist, abhängig von den Niederschlägen, und hatte dabei über unsere Rodearbeiten damals erzählt. Vor allem aber das Fotos vom Moorforscher Hueck von 1923 zeigte eine weite Fläche, mit Wollgras bestanden, ohne Büsche und Bäume.   

 

Dann zeigte unser Gast, Frau Anneli Krämer, uns schon als exzellente Naturfotografin bekannt,  ihre neuesten Schmetterlingsfotos, die meisten aus unserem Löcknitztal, und erzählte viel über Vorkommen und Lebensweise der Schmetterlinge. Das war dann ein würdiger Abschluss unserer Veranstaltung.

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