Bericht über unsere Wanderung am 7. Mai im Löcknitztal

Zum vereinbarten Treffpunkt an der Großen Wallbrücke um 8 Uhr waren leider nur drei Vereinsmitglieder und zwei Freunde des Vereins gekommen. Das zeigt aber wohl dass sich nach der langen Coronapause erst wieder das Bewusstsein entwickeln muss dass es den Verein mit seinen Angeboten noch gibt.

 

Unser Weg führte uns immer an den Wiesen entlang an der Fontane-Kiefer vorbei zur Senke, und von dort auf dem direkten befestigten Weg nach Kleinwall, wo wir gegen 12 Uhr die Veranstaltung beendet haben. Der Heimweg wurde individuell gestaltet.

 

Obwohl das Landschaftserlebnis im Mittelpunkt der Wanderung stand wurden die zahlreich singenden Vögel nicht vernachlässigt. Allgegenwärtig waren die Mönchsgrasmücken, aber auch Buchfinken waren überall zu hören. Mehrmals hörten wir Kuckucksrufe. Auch die Rufe von Meisen waren immer wieder zu hören, in der Mehrzahl wohl Kohlmeisen, einmal wurde deutlich der Ruf einer Tannenmeise gehört. Auch Rotkehlchen und Amseln konnten wir häufig hören und auch beobachten.

 

An der Fontane-Kiefer gibt es den Aufstieg zu einem Pavillon, der fast vegetationsfrei ist, und dann war es auffällig das viele Erdbienen zu sehen waren, eine nähere Betrachtung, unter Umständen sogar mit Bestimmung von Arten, gab es nicht, dafür war die Zeit nicht da, denn das ist ja sehr zeitaufwendig. Aber in der Biegung der Löcknitz flog ein kleiner Watvogel auf, und sein sehr auffällig weißer Bürzel zeigte dass es ein Waldwasserläufer war, diesen Vogel haben wir ja schon das Öfteren an verschiedenen Stellen der Löcknitz gesehen.

 

Auffällig war das wir nicht ein einziges Mal einen Kranich rufen gehört haben, obwohl es sicher ist, dass sie überall präsent sind, aber es ist wohl gerade eine Zeit wo sie brüten oder auch kleine Junge führen, wo sie sehr heimlich sind und wenig rufen. Beim Weitergehen haben wir am Wegrand bei der von uns so genannten Försterwiese eine kleine Blindschleiche gesehen, sicher erst vor kurzem aus dem Ei gekommen.

 

Nach einer längeren Rast am Rand der Försterwiese sind wir den direkten Weg nach Kleinwall gegangen, dort haben wir uns neben der Fischtreppe auf die neuen Bänke gesetzt. Es gab Fische unterhalb der Brücke zu sehen: rundlich-gedrungen, die Brust- und Bauchflossen rot, die anderen Flossen dunkel, und es gelang uns nicht, mit Hilfe des Internets und unserer Handys die Art zu bestimmen. Daneben könnten wir immer wieder Stare zum Füttern in eine Baumhöhle einfliegen sehen. Auch eine Bachstelze stellte sich ein.

 

Am Ausgang der Fischtreppe waren zwei große Bäume gestürzt, das bildet ein eindrucksvolles Fotomotiv.

 

Gegen 12 Uhr haben wir die Veranstaltung beendet.

 

 

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