Bericht

                     zum Arbeitseinsatz am 23. Februar 2019

 

An diesem Sonnabend trafen wir uns nach frostiger Nacht bei herrlichem Sonnenschein auf der Wiese bei Schmalenberg. 2018 hatten wir schon ziemlich alte Erlen auf der rechten Seite entfernt, heute wollten wir vorwiegend die linke Seite von Buschwerk befreien und mähen.

 

Acht Personen hatten sich angemeldet, und mit zwei Motorsensen haben wir begonnen, aber nach kurzer Zeit waren wir 13, Bernd hat kommentiert: Anmeldeverhalten schlecht! und hat noch zwei Sensen von zuhause nachgeholt. Und so haben wir mit vier Motorsensen und genügend Abträgern die ganze Wiese gemäht und beräumt.

 

Wir waren im Biberland: überall waren die charakteristischen Biberschnitte an jungen Erlen zu sehen, schräg und mit den Spuren der Zähne, und in Löcknitznähe waren dickere Bäume gefällt worden, und dort musste man auf die Löcher aufpassen die sich der Biber in Wassernähe einrichtet.

 

Morgens flogen auffällig die Kolkraben ihre Balzflüge, und gegen 11 Uhr flogen zwei Kraniche die sich in der Nähe aufgehalten hatten mit lautem Rufen weiter weg

 

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über den Arbeitseinsatz am 20. Juli auf der Grabenwiese

 

Unser Einsatz am 20. Juli auf der Grabenwiese verlief  enttäuschend, wir waren nur fünf Teilnehmer, davon nur ein Motorsensenführer. Und unsere vier Räumer glänzten mit einem Altersdurchschnitt von fast 80 Jahren. Und so kam es dass wir es zum ersten Mal seit 40 Jahren nicht geschafft haben die zentrale Fläche, wo von Anfang an der Schwerpunkt des Vorkommens des Breitblättrigen Knabenkrauts war, vollständig zu mähen. Aber was nicht ist ist eben nicht, und ein einmaliges Aussetzen der Mahd wird wohl keine sichtbaren Folgen haben.

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                     über den Arbeitseinsatz am 17. August 2019

 

Wir trafen uns am 17. August  um 9 Uhr an der Doppelwiese, drei Mäher waren schon früher da um einen Vorlauf für die Räumer zu schaffen.

 

Am Freitag dem 16. August war einer der Freunde des Vereins mit fünf Interessierten aus seinem Umfeld, unterstützt beim Mähen von einem Mitglied des Vereins, auf der Großen Kienbaumer Wiese, und haben einen erheblichen Teil bereits vorgemäht, und große Flächen auch schon geräumt.

 

Der Einsatz heute hatte eine erfreulich große Resonanz, insgesamt waren 22 Mitstreiter da, die „Vorarbeiter“ am Freitag noch nicht mitgezählt, davon 10 Vereinsmitglieder. Sehr hilfreich war auch die Teilnahme von  sieben Personen aus der Siedlung Möllenhorst, mit der unser Verein traditionelle Kontakte hat, die sich jetzt erfreulich fortsetzen.

 

So kam es dass schon kurz nach 10 die Doppelwiese gemäht und auch bald geräumt war, so dass wir uns mit geballter Kraft auf der nahen Großen Wiese mit dem Rest beschäftigen konnten, und so konnten wir die eigentlich an zwei Einsätzen vorgesehenen Arbeiten heute schon erledigen.

 

Wie immer wurde auch der Erlenaufwuchs auf der der Doppelwiese benachbarten Fläche mit der Schere beseitigt, wo dadurch seit Jahren von uns das Vorkommen von Iris sibirica, der Sibirischen Schwertlilie, gefördert wird.

 

Und schließlich haben vier Mitstreiter mit Handscheren auf dem Trockenrasen unterhalb der Hochspannungsleitung die randlich schon ziemlich verbreiteten Kiefernanflüge beseitigt, so dass auch hier die wunderbar entwickelte Trockenflora nicht weiter zurückgedrängt wird. Das war nur möglich wegen der überraschend guten Teilnehmerzahl, wofür allen hier nochmal der Dank des Vereins ausgesprochen wird.

 

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                    über den Arbeitseinsatz am 31. August

 

Bei unserem letzten Einsatz am 31. August auf der Succisa-Wiese waren wir drei Mäher und 8 Beräumer, davon 6 Vereinsmitglieder. Dabei wurde die zentrale Fläche und die Hochstaudenfluren am Rand gemäht, eine kleine Stelle im Zentrum wurde ausgespart, wo sich noch immer Gespinste von Raupen des Goldenen Scheckenfalters befanden, das ist unsere Zielart für diese Wiese, wo die Nahrungspflanze Teufelsabbiss reichlich vorkommt. Gegen 11 Uhr haben die Mäher ihre Motorsensen aus der Hand gelegt und auch zur Forke gegriffen, damit wir bis um 12 die gesamte Fläche auch beräumen konnten.

 

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über den Arbeitseinsatz am 14. September 2019

auf der Grabenwiese

 

Unser Einsatz am 14. September auf der Grabenwiese war ja der zweite in diesem Jahr dort, und wir konnten mit 6 Mitgliedern und einem Freund des Vereins die am 20. Juli nicht abgeschlossene Arbeit vollenden. Gemäht wurden wieder alle die Flächen, die in den vergangenen Jahren Orchideen gezeigt haben.

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             über den Arbeitseinsatz am 28. September auf der Haase-Wiese

 

Bei unserem Arbeitseinsatz am 28. September 2019 auf der Haase-Wiese waren wir 7 Teilnehmer, davon 2 Vereinsmitglieder. Zwei Mäher haben bis um dreiviertel zwölf die vordere Wiese geschafft, und alles wurde geräumt. Interessant ist dass sich seit einigen Jahren Exemplare von Succisa pratensis etabliert haben. Das wäre wichtig für die weitere Ansiedlung des Goldenen Scheckenfalters.

                                                                                                                                          

 

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      über den Arbeitseinsatz vom 12.  Oktober auf der Randwiese  

 

Die von uns so genannte Randwiese liegt als schmale Restwiese zwischen dem Wanderweg von Wallbrücke nach Kleinwall und dem Erlbruch, es ist unsere kleinste Fläche. Wir haben sie in den letzten Jahren von reichlich Gebüsch befreit, vor Jahren hatten wir dort auch die Prachtnelke gefunden, und natürlich andere charakteristische Wiesenpflanzen, das wieder herzustellen ist das Ziel der Einsätze dort.  

 

Nur drei Vereinsmitglieder fanden sich am 12. ein, aber in 3 Stunden mit einem Mäher und zwei Räumern war die Aufgabe gelöst, und die Wiese wieder gemäht und abgeräumt. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir diesen Einsatz in den nächsten Jahren organisieren, ein normaler Einsatz, wo dann eventuell 10 Teilnehmer oder mehr erschienen, ist wenig sinnvoll.   

 

Als Fazit über das Jahr 2019 kann festgestellt werden, dass wir, obwohl die Teilnehmerzahl rückläufig ist, alle unseren Flächen die wir vertraglich gebunden haben und darüber hinaus noch Einiges dazu geschafft haben.              

 

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