Berichte über unsere Arbeitseinsätze 2018

 

                                       Bericht

            über unseren Einsatz am 4. August 2018

 

 

Unser Einsatz am 4. August auf der Succisa-Wiese war trotz der geringen Teilnehmerzahl, für 3 Mäher waren nur drei Räumer da, (zusätzlich hatten am Vortag Köplin-Fritsches die größere Fläche am Eingang zur Wiese schon gemäht), wieder erfolgreich, weil wir die wichtigen Flächen, also die wo vermehrt Teufelsabbiss und Pracht-Nelke wachsen, freistellen konnten. Der zentrale Teil blieb ungemäht, weil da viele Gespinste vom Goldenen Scheckenfalter zu finden waren. Das ist die Zielart, die wir fördern wollen indem wir für die Verbreitung des Teufelsabbiss  sorgen. Wir hatten ja den Einsatz auf dieser Wiese im vorigen Jahr schon vorverlegt, um vor die Samenreife des Pfeifengrases zu kommen, und werden im nächsten Jahr aber 14 Tage später mähen, weil dann zu erwarten ist dass die Räupchen in den Gespinsten des Falters ihr Wachstum soweit abgeschlossen haben, dass sie in die untere Streuschicht wandern, und beim Mähen nicht mehr gefährdet sind. Dann können wir die zentrale Fläche wieder mähen, wo die meisten Pflanzen vom Teufelsabbiss wachsen. Das Pfeifengras wird dann auch noch nicht samenreif sein.

Zu beobachten war auch, dass sich der Kleine Klappertopf weiter verbreitet hat, der an Süßgräsern schmarotzt und sie schwächt, so dass die für den Naturschutz wichtigen Blühpflanzen Raum haben.

                                  Bericht

über unseren Einsatz am 21. Juli auf der Grabenwiese

 

Zu unserem Einsatz am 21. Juli auf der Grabenwiese waren 12 Teilnehmer, davon 9 Vereinsmitglieder gekommen. Obwohl wir nur drei Sensenführer hatten, wurde fast die gleiche große Fläche wie im Vorjahr, mit 5 Sensen, gemäht. Auch der Zuweg am Waldrand entlang zum von uns so genannten Dreieck und diese Fläche auch, wo eine besondere Art von Orchideen wächst, wurden gemäht und beräumt. Der Einsatz litt unter der Hitze, keine Wolke war am Himmel. Der übergroße Einsatz der Sensenführer, die sich nicht bremsen ließen die erwähnte große Fläche wieder freizustellen, führte dazu, dass wir ganz ausnahmsweise das Mähgut nicht vollständig abräumen konnten. Das wurde dann dankeswerterweise am Dienstag durch Jörg Gelbrecht und zwei Kollegen nachgeholt.

Bericht über den Arbeitseinsatz am 17. Februar 2018

Bei unserem Arbeitseinsatz am 17. Februar 2018 auf der Wiese bei Schmalenberg haben 7 Mitglieder und ein Freund des Vereins die Arbeiten der Vorjahre weitergeführt. Es wurden die am Rand der Wiese stehenden Jungerlen nunmehr vollständig entfernt, das Holz abgeräumt, und etwa dreiviertel der schon in den Vorjahren von Erlen und Weiden freigestellten Wiese gemäht und geräumt. Wir konnten die Arbeiten gut durchführen, obwohl die Wiese sehr feucht ist, aber durch die Frostnächte der letzten Wochen war sie fast überall gut begehbar. Bis zu unserem Ziel, eine wieder gut mähbare Feuchtwiese zu schaffen, gibt es aber noch Einiges zu tun.

Bericht über den Arbeitseinsatz am 3. März 2018

 

Trotz strenger Kälte, minus 10°, haben sich 7 Vereinsmitglieder und ein Freund des Vereins um neun Uhr auf dem Trockenrasen in Kienbaum getroffen und zügig damit begonnen die angeflogenen Kiefern, die teilweise schon im sechsten Jahr dort stehen, zu entfernen und abzutragen. Ein vor drei Wochen aufgenommenes Foto zeigt, welches Ausmaß der Bewuchs schon angenommen hat:

 

 

Wir haben mit zwei Motorsensen begonnen, die anderen Helfer haben abgetragen, bzw. mit Astscheren die jüngeren lückig stehenden Kiefern geschnitten. Die eine Motorsense fiel aber bald aus, der Griff brach ab, aber mit einer Motorsäge konnte weitergearbeitet werden, die dickeren Kiefern hätten sowieso mit der Säge entfernt werden müssen.

Es entwickelte sich wie immer bei unseren Einsätzen ein sich selbst regulierendes System, jeder wusste was gerade zu tun ist, und so hatten wir die Fläche bereits nach zwei Stunden völlig entbuscht. Sie sieht jetzt so aus:

 

 

Und so soll es auch bleiben, denn nur wenn die Fläche von schattengebendem Aufwuchs frei ist kann sie ihre ökologische Aufgabe erfüllen, die allesamt bestandsgefährdeten Pflanzen armer Standorte zu fördern. Auch wird durch den reichen Besatz an blühenden Pflanzen so Schmetterlingen und anderen Insekten Lebensraum geboten.

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