Berichte über unsere Arbeitseinsätze 2016

10.09.2016 - Haase-Wiese

 

Vier Mäher haben sich schon kurz nach 8 Uhr getroffen, um einen Vorlauf zu haben, und so war die untere Wiese um halb 11 bereits gemäht und beräumt. Obwohl es anfing ein bisschen zu regnen wurde auch von der Mittelwiese noch ein guter Teil gemäht und beräumt.

 

Unser Ziel für diese Wiese ist ja mindestens immer die untere Wiese frei zu machen, damit unsere Rodearbeiten, mit denen wir vor Jahren mit der Pflege der Wiese begonnen haben, nicht umsonst gewesen sind.

Damit haben wir unsere Arbeitseinsätze 2016 beendet.

 

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11.09.2016 - Große Kienbaumer Wiese

 

Bei unserm letzten Einsatz am 11. September 2016 haben wir mit 14 Teilnehmern, davon waren 11 Vereinsmitglieder, die Große Kienbaumer Wiese von der Schönen Kiefer aus in beiden Richtungen zu etwa Zweidritteln der Gesamtfläche gemäht und beräumt, das war möglich, weil unser Mitglied Nico Brunkow wieder mit seinem Einachsmäher erschienen war, dazu haben wir mit drei Motorsensen gemäht. Daneben wurde oben auf der Trockenfläche ein Teil der neu angeflogenen Kiefern mit der Schere entfernt.

 

Die große Hitze, über 30°, hat uns nicht gestört, denn zum größten Teil haben wir ja im Schatten des angrenzenden Waldes gearbeitet.

 

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28.08.2016 - Doppelwiese

 

Bei unserem Einsatz am 28. August konnten wir mit 12 Teilnehmern, darunter 7 Vereinsmitglieder und 5 Gäste, trotz der Hitze von über 30° wie vorgesehen die Doppelwiese mähen und beräumen. Die in jedem Jahr wieder neu angeflogenen oder ausgetriebenen Erlen an der Iris-sibirica-Stelle wurden mit der Schere entfernt, und ein Teil der angrenzend hochgekommen Erlen wurden mit der Schere abgeschnitten, das ist vielleicht der Anfang, diese vor Jahren freie Fläche wieder in eine Wiese umzuwandeln.

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14.08.2017 - Succisa-Wiese

 

Am 14. August waren wir auf der Succisa-Wiese. Dieser Einsatz war sonst immer unser letzter, Ende September oder Anfang Oktober. Wir haben ihn vorgezogen, um vor der Reife des überhandnehmenden Pfeifengrases den Aufwuchs zu entfernen. Das ließ sich auch beobachten: das Pfeifengras hatte allenfalls Milchreife, und  die meisten Blütenpflanzen hatten abgeblüht. Einer unserer Zielpflanzen, der Teufelsabbiss, zeigte sich an vielen Stellen mit Jungpflanzen. Neu beobachtet werden konnte der Rote Zahntrost, Odontitis vulgaris.

 

11 Teilnehmer, davon 8 Vereinsmitglieder, konnten den gesamten zentralen Teil bis an die Erlbrücher mähen und beräumen. Der empfindliche kleine Mittelteil wurde von einem Interessenten bereits am Vortag gemäht und abgeharkt, um die erwarteten Kokons des Goldenen Scheckenfalters, Euphydrias aurinia, der an den Teufelsabbiss als Nahrungspflanze gebunden ist, zu schonen.

 

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31.07.2016 - Grabenwiese

 

Am 31.Juli 2016 haben wir unsere Sommereinsätze  traditionell wieder auf der Grabenwiese angefangen. 15 Teilnehmer, davon 9 Vereinsmitglieder, haben mit 4 Motorsensen die gesamte Fläche, auf der Orchideen vorkommen, freigestellt. Wir haben darüber hinaus noch 20 m weit in Richtung Löcknitz die vorher von uns noch nie gemähte Hochstaudenflur entfernt, um dem dort vorkommenden Sumpfsitter ein Ausbreitungsfeld frei zu machen. Der Randstreifen zum Wald wurde mit einem Einachsmäher gemäht, dazu ein Teil der Fläche am Graben, das sollte noch ergänzt werden, damit auch die grabenparallele Fläche, wo konstant seit Jahren eine Reihe von Knabenkrauthybriden blühen, freigestellt wird.

 

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14.02.2016 - Wintereinsatz Wiese östlich von Schmalenberg

Am 14. Februar 2016 haben wir unseren Winterarbeitseinsatz gemacht. Wir haben uns auf einer Wiese östlich von Schmalenberg auf der Südseite der Löcknitz getroffen, die vor etwa 10 Jahren zum letzten Mal gemäht worden war. Inzwischen hat die Sukzession zugeschlagen, Erlen und Weiden sind auf der Fläche gewachsen, und die Süßgräser sind Sauergräsern und Hochstauden gewichen. Diese Wiese wollten wir vorbereiten für spätere Mäharbeiten.

Leider nur fünf Vereinsmitglieder fanden sich um neun Uhr ein, und bei leichtem Nieselregen wurden auf dem größten Teil der Fläche die aufgekommenen Erlen gefällt und abgetragen. Bei besserer Beteiligung hätten wir die gesamte potentielle Fläche von Holzaufwuchs freigemacht. Die gefällten Erlen wurden am Ufer der Löcknitz auf eine aufgelassene Biberburg abgelegt, da werden sie in wenigen Jahren verrottet sein, inzwischen können sie noch als Brutplatz und Versteck für Vögel und andere Tiere dienen. Wir konnten viele Bissspuren der Biber an Erlenstümpfen sehen. In der Nähe des alten Baues sind noch einige Wasserlöcher, frühere Zugänge zum Bau von Land aus.

 

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